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Autor Thema: Falls die Essensrationen mal nicht ausreichen ...  (Gelesen 499 mal)
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Fuchs

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« am: 19. Oktober 2009, 22:34:45 »

Hier habe ich einige Rezepte für Survivalisten gefunden, oder auch für Outdoorer/Trekker, falls der mitgenommene Nahrungsmittelvorrat auf Reisen mal nicht ausreichen sollte: Zwinkernd Grinsend

http://raus-satt.blogspot.com/2007/07/survival-tipps-wenn-das-epa-mal-ausgeht.html
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SlaX

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« Antworten #1 am: 20. Oktober 2009, 14:01:55 »

Beeren: Oder auf die Zunge legen, kleine Stückchen essen. Wenn nach etwa zwölf Stunden keine Symptome auftreten, dann ist die Beere, das Kraut oder die Pflanze unbedenklich.

Ist das nicht ziemlich riskant ? Mal im Ernst, sowas kam doch auch mal bei diesem Galileo Survival Bericht und einer der hier anwesenden User (weiß nicht mehr welcher es war ^^), meinte auch so etwas "lächerliches" hätte er lange nicht mehr gehört Lächelnd
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Der Gott der Eisen wachsen lies, der wollte keine Knechte...
Fuchs

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« Antworten #2 am: 20. Oktober 2009, 16:05:37 »

Ich persönlich halte das auch für riskant, Pflanzen, die ich nicht kenne, im Selbstversuch an mir zu testen. Zwinkernd

Ein Biologe namens Dr. Bruce Bauerle hat mal einen Leitfaden herausgegeben, wie man die Genießbarkeit unbekannter Pflanzen testen könnte.

Mehr möchte ich dazu jetzt hier nicht schreiben.

@ All,

ich hoffe, das ist okay?
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SlaX

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« Antworten #3 am: 21. Oktober 2009, 14:56:56 »

^^ Hoffe das passt nun in diesen Thread...

Manche Ameisenarten besitzen doch ein Gift ja ? (und ich meine jetzt nicht zwingend Feuerameisen)... Ist es gefährlich gewisse Ameisenarten zu sich zu nehmen, oder ist die vorhandene Giftmenge so gering, das dies vollkommen ungefährlich ist ^^ ?
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Packer

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« Antworten #4 am: 21. Oktober 2009, 16:33:37 »

Manche Ameisenarten besitzen doch ein Gift ja ?

Ameisensäure..... in deren Konzentration - und unter Einbeziehung ihrer zahlenmässigen Überlegenheit - unangenehm, aber nur gefährlich wenn Du etwa die Grösse eines kleine Nagetieres hast.... Zwinkernd Grinsend

Beim Verzehr kriegst Du vielleicht Sodbrennen.... Grinsend Grinsend Grinsend
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2009, 16:43:39 von Packer » Gespeichert

"Wenn ich Dir eine Machete fuer Dein intellektuelles Dickicht leihen darf....."  Kaept'n (!) Jack Sparrow
Fuchs

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« Antworten #5 am: 21. Oktober 2009, 16:38:19 »

^^ Hoffe das passt nun in diesen Thread...

Manche Ameisenarten besitzen doch ein Gift ja ? (und ich meine jetzt nicht zwingend Feuerameisen)... Ist es gefährlich gewisse Ameisenarten zu sich zu nehmen, oder ist die vorhandene Giftmenge so gering, das dies vollkommen ungefährlich ist ^^ ?

Teilweise ist mir noch einiges aus dem Biologieunterricht in Erinnerung geblieben.

Wenn ich mich jetzt recht erinnere, wird bei Gifttieren zwischen aktiv und passiv giftigen Tieren unterschieden. Bei passiven Gifttieren wird das Gift durch Verzehr des Tieres oder im Rahmen von Abwehrmaßnahmen durch Sekretausscheidung des Tieres aufgenommen. Bei aktiv giftigen Tieren wird das Gift durch Biss, Stich usw. auf den Menschen übertragen.

Lt. Wikipedia gibt es weltweit 12.500 verschiedene Ameisenarten; 180 "Sorten" leben allein in Europa.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ameisen

Welche der 12.500 Ameisenarten bei ihrem Verzehr Dich vergiften können, weiß ich, ehrlich gesagt, jetzt nicht.

Die in Deutschland herumkrabbelnden Ameisen wirst Du ohne Gefahr für Dich verzehren können. Die Magensäure schafft die allemal.

Wie ein Forscherteam übrigens festgestellt hat, sind tropische Baumfrösche übrigens giftig, wenn sie giftige Ameisen verspeisen.

http://www.welt.de/print-welt/article311109/Ameisen_machen_Froesche_giftig.html

« Letzte Änderung: 21. Oktober 2009, 16:40:13 von Fuchs » Gespeichert

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Travelmad

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« Antworten #6 am: 21. Oktober 2009, 23:19:18 »

Die so genannten "Pfeilgiftfrösche" waren bei Haltung in Terrarien (Privat und Zoo) nicht giftig. Das lies den Schluß zu, dass diese das Gift nicht selbst produzieren. Erst sehr spät wurde der eigentliche Ursprung des Giftes erkannt.

Es ist im allgemeinen jedoch nicht ratsam, nach meiner Auffassung, Pflanzen zu Trainingszwecken auf ihre Geniesbarkeit hin zu testen! Ich sehe dies viel eher als die "letzte Chance" vor dem Verhungern an. Quasi nach dem Motto: Wenn ich es nicht probiere, verhungere ich sicher, also kann ich mich auch ruhig vergiften und daran sterben. Meine Chance steht damit 50/50 Leben/Sterben (dabei ist es egal ob Verhungern oder vergiften).

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Bis heute war mein Survival erfolgreich, aber ich gebe dem Restrisiko auch seine Chance
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« Antworten #7 am: 22. Oktober 2009, 01:06:47 »

Ich rate davon ab Beeren oder Pflanzen zu sich zu nehmen die man nicht kennt. Ich selbst habe mal aus Versehen eine Tollkirsche zu mir genommen.... war eine sehr merkwürdige Erfahrung... nach drei Tagen konnte ich erst wieder lesen und schreiben. (Kein Witz)
Auch mit Pilzen sollte man vorsichtig sein. So viele Giftpilze gibt es hier in Deutschland auch nicht, die meisten sind lediglich ungenießbar. Falls Ihr aber mal einen richtigen Giftpilz erwischt( nicht meine Frau Grinsend) seit Ihr gelinde gesagt am A....
Also Finger weg!

Nun ein lustiger Tip bei Pilzen: Sammelt den Faltenschopftintling und ladet Eure Verwandschaft ein. Der Faltenschopftintling ist an und für sich ein essbarer Pilz. Man darf ihn aber nicht zusammen mit Alkohol zu sich nehmen(Wein, Bier etc.),
denn dann verfärben sich die Nasen der Konsumenten rot/blau, wie bei Alkoholkranken, aber über Wochen im Extremfall. Grinsend
Also Verwandschaft einladen und ne Pulle Wein aufreßen. Grinsend Grinsend Grinsend

LG,Markus
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« Antworten #8 am: 22. Oktober 2009, 14:11:08 »

Lächelnd

Nach meiner kleinen Vergiftung durch belastetes Bachwasser bin ich noch vorsichtiger geworden... Nur wollte ich mich hier mal schlau machen ^^ Danke für eure zahlreichen Antworten ^^
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Travelmad

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« Antworten #9 am: 29. Dezember 2009, 15:19:39 »

Es gibt sehr viele geniesbare Arten von Pflanzen!

In einigen Selbsttestunternehmen habe ich aber die Erfahrung gemacht dass nicht alle auch "lecker" sind!

Sicher geht es beim reinen Überleben nun nicht ernsthaft um die Geschmacksfrage aber ich weis jetzt (in etwa) was ich nehmen kann und was nicht.

Wer z.B. den Wurm vom Boden raus und in den Mund frisst, schmeckt in erster Linie nur Sand! Gewässert, zerkleinert und im Salat ist er "unsichtbar" und eine passable Ergänzung.

Junge Brennesseln sind als Salat oder als Gemüse sehr schmackhaft und bringen auch noch viel Eisen mit. (Ob es allerdings zum Messerschmieden langt wäre mal einen Versuch wert  Grinsend Grinsend )

Bärlauch ist ebenfalls sehr vielseitig hat aber einige giftige Verwandten (Maiglöckchen, Herbstzeitlose und der junge gefleckte Aronstab) dessen Verzehr tatsächlich ernste Gesundheitliche Probleme bis hin zum Tode bringt
Genaueres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A4rlauch#B.C3.A4rlauch_in_der_K.C3.BCche

Welches Rezept habt ihr schon mal getestet und für "gut" befunden?

Gruß Travelmad
« Letzte Änderung: 29. Dezember 2009, 15:26:24 von Travelmad » Gespeichert

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