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Autor Thema: Sägen  (Gelesen 135 mal)
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Ruhrpottasi

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« am: 05. Februar 2010, 16:12:26 »

Bezugnehmend zu Howies Tip bezüglich der Gerberklappsäge wollte ich mal meine Erfahrungen über Klapp-respektive Schiebesägen kundtun.
Machen diese Sägen überhaupt Sinn? Diese Frage kann man eindeutig mit Ja und Nein beantworten.

Das was man mit diesen Sägen zerkleinern kann ist in der Regel schneller gehackt als gesägt. Mit Blattlängen von ca. 20cm ist schnell eine gewisse Stammesdicke ausgereizt. Daraus resultiert, dass diese Werkzeuge eher unsinniger Natur sind. Da ist man mit einem Beil besser bedient.
Manchmal will man aber weder gesehen noch gehört werden. Da ist das leise Ritschratsch einer Säge wesentlich unauffälliger als das Gekloppe eines Beils.
Alles hat somit seine Vor-und Nachteile.
Wenn man dickere Stämme sägen möchte, empfehle ich eine Trail Blazer. Sensationelles Werkzeug mit praktischem Nutzwert. Lässt sich ordentlich verpacken und hält lange.
Aber zurück zu den Klappschiebeoderwieauchimmer Taschensägen.
Ich habe mehrere durch und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass das Fiskarsmodell sowie auch ein Modell der Firma Gebrüder Mannesmann besser im Mülleimer aufgehoben sind. Schrott!
Da Howie schreibt, dass die Gerbersäge vom Blatt her identisch mit dem Fiskarsmodell ist, liegt der Verdacht nahe, dass diese Säge auch eher nutzloser Natur sein könnte.
Nun gebe ich mal eine Empfehlung ab.
Ich favorisiere die Felco 600 weil:
a) Ich mit dieser Säge sehr sehr zufrieden bin. Das Ding wird einfach nicht stumpf...
b) Mein Kumpel A. seines Zeichens Gärtnermeister mit eigenem Betrieb dieses Modell besitzt...und der benutzt sie professionell und auch über längere Zeiträume.(Er hat mir auch den Tip gegeben.)
c) In einschlägigen Fachforen  (Gartenbaubereich) wird viel Gutes über die Felco 600 geschrieben. Googelt mal nach.
Ich denke mal, dass einem die 20 Euro für ein gutes Werkzeug wert sein sollten.

Gruß
Markus
« Letzte Änderung: 05. Februar 2010, 16:52:31 von Ruhrpottasi » Gespeichert

...und schon wieder keine Meisterschale...
Fuchs

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« Antworten #1 am: 05. Februar 2010, 16:40:39 »

Danke für den Tipp mit der Säge. Wenn ich die Tage im Baumarkt bin, schaue ich sie mir mal an.

Meine Erfahrungen mit der Schiebesäge von Fiskars sind positiver Natur. Aber mal ehrlich, für was benutze ich sie auch schon? Ich bzw. wir sind auf Tour nicht von einem herkömmlichen Lagerfeuer mit einer "riesigen" Flamme - in Karl-May-Büchern wurde dieses Feuer von den Indiandern verächtlich white-mans-fire  genannt - abhängig. Kochen tun wir mit dem Trangia und hin und wieder mal mit einer Feurschale und einem Klappgrill. Für die Feuerschale benötige ich keine Bäume, um diese zu befeuern. Zu Hause im heimischen Garten zerkleinere ich Holz lieber mit der Axt, habe hier aber auch "ausgewachsene" Sägen zur Hand.
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Neid ist die hoechste Form der Anerkennung!
Howie

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« Antworten #2 am: 05. Februar 2010, 18:14:01 »

Hallo Markus,

der Einsatz solcher Sägen ist sicherlich umstritten.
Jedoch häufig sehr nützlich, besonders in meinem Fall beim Bach -Fischen wenn man einen Pfad duchs Buschwerk frei schneiden muß.
Bei Trekking ist sie oft auch sehr nützlich um Feuerholz zu sägen, dabei reden wir von Unterarm dicken Ästen.
Ein Beil ist mir da zuviel Gewicht.
Ebenso wenn ich kurz mal einen Hasel schneiden will.
Zu den Sägen:
Die erste Fiskars habe ich zerstört - das Blatt war gebrochen.
In der Garantiezeit habe ich deshalb noch eine neue Säge bekommen.
Die Erkenntnis daraus, war der Kauf einer Bahco Laplander, die in der Angelweste ihren Platz gefunden hat.
Die Gerber habe ich seit 7 Jahren immer wieder im Gebrauch, die ist wesentlich besser als die Fiskars zu händeln, und das Blatt bricht auch nicht so schnell ab.
Eine Trailblazer habe ich natürlich auch in meinem Fundus, aber nur für gröbere Arbeiten.

Ich denke, daß man bei 10 Euro was die Gerber Säge mit Versand kostet, ein recht gutes Preisleistungsverhältnis bekommt.
Zumal man bedenken sollte, wie oft die Säge in der Freizeit wirklich den Einsatz findet.

Ergänzug:
Mit meiner Aussage identisch ist lediglich nur gemeint, daß das Blatt die selben Abmessungen wie die Fiskars hat.
Bei genauen hinschauen erkennt man deutlich, daß das Gerberblatt andere Bearbeitungsspuren hat, aufgrund der Stahlfarbe wird auch ein anderer Stahl verwendet.
Ein heutiger Sägetestvergleich zeigte auch noch, daß das Gerberblatt steifer als das der Fiskars ist.
Und somit sind doch wesentliche Unterschiedsmerkmale vorhanden.
« Letzte Änderung: 06. Februar 2010, 13:50:24 von Howie » Gespeichert

Gruß
Klaus
Travelmad

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Bis heute war mein Survival erfolgreich!


WWW
« Antworten #3 am: 05. Februar 2010, 19:09:00 »

Kleine Anmerkung meinerseits:

Diese Art sägen benutze ich dann, wenn ich etwas Bauen möchte! Ich kann damit sehr präzise Aussparungen erzeugen oder nur genau den Teil des Holzes entfernen der stört.
Zusammen mit einem Handdrillbohrer, Axt und Messer kann ich so selbsttragende Konstruktionen herstellen wie unlängst das Gestell für ein Trapperzelt ohne Schrauben, Nägel oder Seilzeug verwenden zu müssen. Außerdem ist alles mehrfach auf und abbaubar.

Gruß Travelmad
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Gruß Travelmad 

nee, nicht schon wieder da, ich wohne hier!

Bis heute war mein Survival erfolgreich, aber ich gebe dem Restrisiko auch seine Chance
Ruhrpottasi

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« Antworten #4 am: 05. Februar 2010, 19:33:32 »

Also wie schon gesagt, alles hat seine Vor-und Nachteile.

@Howie  Danke für die Infos zur Gerber.

Was mir noch zur Trailblazer einfällt:
Die Sägeblätter sind im Zubehör relativ teuer. Weil sie aber ein amerikanisches Maß haben sind Alternativen rar.
Ich kaufe mir dehalb Blätter im Gärtnerfachgeschäft(nicht im Baumarkt) für ein paar Euro. Man kann sie kürzen und ein neues Loch bohren, dann passen sie.
Das ist zwar ein alter Hut, aber ich schreibs trotzdem mal hier rein.

Gruß
Markus
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...und schon wieder keine Meisterschale...
Howie

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« Antworten #5 am: 05. Februar 2010, 20:55:38 »

Was mir noch zur Trailblazer einfällt:
Die Sägeblätter sind im Zubehör relativ teuer. Weil sie aber ein amerikanisches Maß haben sind Alternativen rar.
Ich kaufe mir dehalb Blätter im Gärtnerfachgeschäft(nicht im Baumarkt) für ein paar Euro. Man kann sie kürzen und ein neues Loch bohren, dann passen sie.
Das ist zwar ein alter Hut, aber ich schreibs trotzdem mal hier rein.

Ergänzend möchte ich noch anmerken, daß man die Zähne nicht soweit wie beim original Sägebltt an den Enden abschleift.
Dann hakt das Blatt beim sägen nicht, wenn man ganz durch zieht.
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Gruß
Klaus
jackknife

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« Antworten #6 am: 06. Februar 2010, 00:50:02 »

Meint ihr mit sder Trailblazer die Sawvivor?
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Ruhrpottasi

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« Antworten #7 am: 06. Februar 2010, 01:07:00 »

Ja genau diese meine ich.

Gruß
Markus
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...und schon wieder keine Meisterschale...
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